Aktuelle Neuigkeiten zur Corona-Hilfe

Hier findet Ihr weiterführende Informationen für Startups in Zeiten von Corona. Wir sammeln für Euch die Hilfsmaßnahmen vom Bund, des Landes Hamburg oder anderer Institutionen während der Pandemie.

 

Während der Coronakrise sind alle unsere Gründungsberaterinnen und –berater wie gewohnt für Euch via Telefon, Slack und Mail erreichbar. Zudem verfügen sie über einen Zoom-Account: Face-to-Face Kommunikation ist dadurch weiterhin möglich .

 

nextMedia.Hamburg startet mit dem Förderprogramm Fast Mover in die zweite Runde

„Ihr seid Medienmacher*innen, Journalist*innen, Musiker*innen, Gamer*innen, Business Developer*innen oder Content Creator*innen aus anderen Bereichen der Medien- und Digitalbranche? Ihr seid ein Startup oder Unternehmen an der Schnittstelle von Content und Technologie, das mit innovativen Strategien auf die Krise reagiert?“  Mit dieser Ansprache startet nextMedia.Hamburg sein Förderprogramm Fast Mover in die zweite Runde. „In der ersten Runde haben wir Kräfte für den Journalismus gebündelt, in diesem Durchgang widmen wir uns neuen Erlösstrategien – denn digitaler Content hat seinen Wert! Nicht erst seit Corona spielt die Entwicklung neuer Finanzierungsmodelle sowie die stetige Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells eine bedeutende Rolle in der Medien- und Digitalbranche“, erklärte Bastian Springer, Programmmanager von nextMedia.Hamburg. Anstatt in der Schockstarre zu verharren, bestehe jetzt noch mehr Handlungsbedarf und die Chance, digitale Erlösstrategien zu testen und sie im Markt zu etablieren.

Seit Beginn der Krise arbeitet die Medien- und Digitalbranche mit Hochdruck daran, Geschäftsmodelle anzupassen, neue Finanzierungsstrategien zu entwickeln und digitalen Content angemessen zu monetarisieren. nextMedia.Hamburg will Lösungen für nachhaltige Erlösmodelle und neue Diversifikationsstrategien fördern: Bis zum 08.06.2020 können Teams ihre Projekte einreichen. Erfolgreiche Bewerberinnen und Bewerber werden mit 3.000 € gefördert, um ihr Konzept innerhalb von zwei Wochen voranzubringen.

Hier erhaltet Ihr weitere Informationen und könnt Euch anmelden.

 

2 Milliarden Euro-Maßnahmenpaket für Startups steht!

Das am 1. April 2020 angekündigte 2 Milliarden Euro-Maßnahmenpaket für Startups steht. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium der Finanzen haben in den vergangenen Wochen gemeinsam mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der KfW Capital die Details des Maßnahmenpakets ausgearbeitet, das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung hervor.

Mit dem 2 Milliarden Euro Maßnahmenpaket sollen gezielt Startups und kleine mittelständische Unternehmen mit einem zukunftsfähigen Geschäftsmodell adressiert werden. Dazu basiert das Maßnahmenpaket auf 2 Säulen:

Säule 1 sog. Corona-Matching Fazilität:

Zum einen werden Wagniskapitalfonds die zusätzlichen öffentlichen Mittel über die neue Corona Matching Fazilität zur Verfügung gestellt, damit Investoren auch während der Corona-Krise hoch innovative und zukunftsträchtige Startups finanzieren. Damit soll sichergestellt werden, dass noch junge Unternehmen auch in der derzeitigen Phase ihren Wachstumskurs fortsetzen können. Über die Corona Matching Fazilität werden die bestehenden Kooperationen mit den öffentlichen Partnern, wie zum Beispiel der KfW Capital und dem Europäischen Investitionsfonds, genutzt, um die öffentlichen Mittel den Startups schnell über Wagniskapitalfonds zur Verfügung zu stellen.

Säule 2 für Startups und kleine Mittelständler (ohne Zugang zu Säule 1)

Für Startups und kleine Mittelständler, die keinen Zugang über die Corona Matching Fazilität haben, werden weitere Wege zur Sicherstellung ihrer Finanzierungen eröffnet. Hierzu wird es eine enge Zusammenarbeit mit den Ländern geben, unter anderem über die Zusammenarbeit mit Landesgesellschaften.

 

„Startup-Booster“ im Umfang von 2 Milliarden Euro angekündigt (Stand Anfang April)

Die Bundesregierung ergänzt die bereits bestehenden Unterstützungsprogramme um ein Maßnahmenpaket, welches speziell auf die Bedürfnisse von Startups zugeschnitten sein soll: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will einen „Startup-Booster“ im Umfang von 2 Milliarden Euro als Corona-Unterstützung für Startups, junge Technologieunternehmen und kleine Mittelständler schaffen. „Für diese jungen innovativen Unternehmen passen klassische Kreditinstrumente häufig nicht. Daher bieten wir ein maßgeschneidertes Unterstützungspaket an. Wir nehmen dafür rund 2 Milliarden Euro in die Hand und erweitern die Wagniskapitalfinanzierung, damit auch weiterhin Finanzierungsrunden für zukunftsträchtige innovative Startups aus Deutschland stattfinden können. Damit sichern wir Arbeitsplätze und Innovationen in Deutschland“, so Altmaier in einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Finanzen.

Startups haben über den „Startup-Booster“ hinaus grundsätzlich auch Zugang zu allen Unterstützungsmaßnahmen des Corona-Hilfspakets. Jedoch passen klassische Kreditinstrumente häufig nicht auf die Bedürfnisse junger Startups.

Das Maßnahmenpaket soll insbesondere folgende Elemente umfassen, die schrittweise umgesetzt werden sollen:

  • Öffentlichen Wagniskapitalinvestoren auf Dachfonds- und auf Fondsebene (zum Beispiel KfW Capital, Europäischer Investitionsfonds, High-Tech Gründerfonds, coparion) sollen kurzfristig zusätzliche öffentliche Mittel zur Verfügung gestellt werden, die im Rahmen der Ko-Investition zusammen mit privaten Investoren für Finanzierungsrunden von Startups eingesetzt werden können.
  • Die Dachfondsinvestoren KfW Capital und Europäischer Investitionsfonds (EIF) sollen perspektivisch mit zusätzlichen öffentlichen Mitteln in die Lage versetzt werden, Anteile von ausfallenden Fondsinvestoren zu übernehmen.
  • Für junge Startups ohne Wagniskapitalgeber im Gesellschafterkreis und kleine Mittelständler soll die Finanzierung mit Wagniskapital und Eigenkapital-ersetzenden Finanzierungsformen erleichtert werden.

Parallel zur Umsetzung des Maßnahmenpakets will die Bundesregierung weiter die Ausgestaltung des Zukunftsfonds für Startups abstimmen, der mittelfristig den Weg aus der Krise unterstützen soll.

 

Senat und IFB starten im Rahmen der Soforthilfen eigenes Fördermodul für Startups

Der Senat legt mit der IFB Hamburg ein Hilfsprogramm für innovative, wachstumsorientierte Startups in Hamburg auf, die infolge der Corona-Krise seit dem 11.03.2020 in eine existenzgefährdende Wirtschaftslage geraten sind. „Die jungen Unternehmen haben in der Regel eine dünne Eigenkapitaldecke und sind bisher noch nicht oder gerade eben in der Gewinnzone. Sie finanzieren sich primär über Risikokapitalinvestoren und sind meist nicht kreditwürdig bei einer Hausbank. Der Senat möchte in dieser besonderen Situation mit einem bedingt rückzahlbaren Zuschuss gezielt unterstützen“, so die Pressestelle des Senats in ihrer Pressemitteilung.

Die Förderung richtet sich an innovative, wachstumsstarke Unternehmen, deren Geschäftsmodell auf einer vom Unternehmen getätigten Eigenentwicklung basiert. Die Zuschüsse werden zur Überwindung der Corona-bedingten existenzbedrohlichen Wirtschaftslage gewährt und können für zukünftige Produkt- und Unternehmensentwicklung, Markteinführung und Wachstum genutzt werden.

Antragsberechtigt bei der Hamburger Corona Soforthilfe - Modul für innovative Startups (HCS InnoStartup) sind innovative, wachstumsorientierte Startups, die die nachfolgenden Voraussetzungen erfüllen:

1) die Tätigkeit wird von einem Unternehmenssitz oder einer bestehenden wesentlichen Betriebsstätte in Hamburg aus ausgeführt

2) maximal 50 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalent zum Stichtag 11.03.2020)

3) Rechtsform einer Kapitalgesellschaft

4) am 15.04.2020 maximal 8 Jahre alt (es gilt das Datum des Eintrags im Handelsregister)

5) nicht im Mehrheitsbesitz (über 50% der Anteile oder der Stimmrechte) eines anderen Unternehmens (ausgenommen sind Investmentvehikel, die jeweils zu 100 % im Besitz eines mittelbaren Anteilseigners/Gründers sind)

6) hat bereits eine Förderung nach dem Programm „Hamburger Corona Soforthilfe“ (HCS) erhalten.

7) Geschäftsmodell basiert auf einer vom Unternehmen getätigten innovativen Eigenentwicklung

8) eine der nachfolgenden Bedingungen:

(a) hat vor dem 15.04.2020 Beteiligungskapital in Form offener Beteiligungen oder  Wandeldarlehen, die eine Wandlung in eine offene Beteiligung explizit vorsehen, in Höhe von mindestens 10.000 Euro extern eingeworben

oder

hat vor dem 15.04.2020 mindestens eine staatliche Förderung für innovative Startups in Höhe von mindestens 10.000 Euro erhalten (z. B. EXIST, InnoFounder, InnoRampUp, Innovationsstarter Fonds Hamburg und High-Tech Gründerfonds)

Einschränkung

Nicht antragsberechtigt sind Unternehmen, die sich am 31.12.2019 bereits in Schwierigkeiten befanden gemäß Art. 2 Nr. 18 AGVO1. Öffentliche Unternehmen sind ebenfalls von der Förderung ausgeschlossen.

Der Antragsteller muss versichern, dass er nach dem 11.03.2020 durch die Corona-Krise  in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen.

Wie sind die Förderkonditionen?

Die Förderung wird als pauschaler, bedingt rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Höhe der Förderung ist gestaffelt nach der Zahl der Mitarbeiter in Vollzeitäquivalenten (VZÄ).

1 bis 2 Mitarbeiter (VZÄ) 12.500 €

mehr als 2 bis 5 Mitarbeiter (VZÄ) 25.000 €

mehr als 5 bis 10 Mitarbeiter (VZÄ) 50.000 €

mehr als 10 bis 50 Mitarbeiter (VZÄ) 100.000 €

Geschäftsführende Gesellschafter zählen zu den Mitarbeitern. Teilzeitkräfte sind in Vollzeitkräfte umzurechnen. 

Das Hamburger Corona Soforthilfe - Modul innovative Startups (HCS InnoStartup) kann zusätzlich zur Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) genutzt werden. Eine Kumulierung mit anderen staatlichen Beihilfen u. a. aus staatlichen Förderprogrammen, die auf Grundlage der  „Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020" vom 24.03.2020 sowie der „Geänderte Bundesregelung Kleinbeihilfen vom 2020“ gewährt werden, ist bis zu den in der „Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020“ benannten zulässigen Höchstbeträgen ebenfalls  möglich.

Die Förderrichtlinie gilt ab 20.04.2020 und ist befristet bis zum 31.05.2020, das heißt, Anträge können bis zu diesem Tag gestellt werden.

Anträge gibt es hier: https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/hcs-innostartup

Link zur Innovationsstarter GmbH.

 

Der Bundesverband Deutscher Startups hat eine Liste veröffentlicht, welche öffentliche Ressourcen, Analysen und Ereignisse von Startups für Startups im Zusammenhang mit dem Coronavirus beinhaltet. Bei den hier aufgeführten Inhalten handelt es sich um Crowdsourcing-Inhalte, die daher nicht unabhängig überprüft werden. Die Liste ist als Ressource für Gründer und Management-Teams gedacht, die in der SARS-CoV-2/COVID-19-Situation arbeiten, um die Reaktion des Ökosystems auf die Krise zu beschleunigen.

 

Es folgen die gesammelten Hilfsmaßnahmen vom Bund, des Landes Hamburg oder anderer Institutionen während der Pandemie, (Stand: 31.03.2020):
 

Hilfsmaßnahmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Corona-Soforthilfe

Wie geholfen wird:

Finanzielle Soforthilfe (steuerbare Zuschüsse) für Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigten.

  • Bis 9.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
  • Bis 15.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
  • Sofern der Vermieter die Miete um mindestens 20 % reduziert, kann der ggf. nicht ausgeschöpfte Zuschuss auch für
    zwei weitere Monate eingesetzt werden.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge der Coronakrise. Unternehmen darf vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein. Schadenseintritt nach dem 11.3.2020.

Wo kann ich den Antrag stellen?

Möglichst elektronisch, Existenzbedrohung bzw. Liquiditätsengpass bedingt durch die Coronakrise sind zu versichern.

Hotline und Kontakt

Tel.: 030 18615 1515
Mo – Fr 9:00 bis 17:00 Uhr

Quelle: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/E/eckpunkte-corona-soforthilfe.pdf?__blob=publicationFile&v=4


EXIST-Projekte

Wie geholfen wird:

Gründerteams, die aktuell EXIST-Gründerstipendium oder EXIST-Forschungstransfer (Phase I) erhalten und sich am Ende ihrer Förderung befinden, soll in durch die Coronakrise verursachten Notlagen unbürokratisch geholfen werden. Demnach kann mit einem formlosen Antrag der Hochschule die Laufzeit ausgabenneutral um drei Monate verlängert werden. In Einzelfällen können auch die Stipendien um drei Monate verlängert und damit das Projekt insgesamt aufgestockt werden.

Gegründete Start-ups, die mit der Phase II von EXIST-Forschungstransfer gefördert werden und in einer existenziellen Notlage sind, werden gebeten sich beim Projektträger Jülich zu melden, um hier individuelle Schritte zu besprechen.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Aktuell kommen für einen solchen Antrag alle Projekte in Frage, die zum 31.3. und 30.4.2020 enden würden.

Wo kann ich kann ich den Antrag stellen?

Bitte wendet Euch an Eure zuständigen Gründunsgberater*innen.

Hotline und Kontakt

Tel.: 030 20199 411

Quelle: https://www.exist.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Unterstuetzung-EXIST-Start-ups.html

 

Hilfsmaßnahmen der Hansestadt Hamburg

Hamburger Corona Soforthilfe (HCS)

Wie geholfen wird:

Unbürokratische Zuschüsse für kleine und mittlere Betriebe und Freiberufler aus Hamburg, die von den städtischen Corona-Allgemeinverfügungen betroffen sind und unmittelbar in existenzgefährdende Liquiditätsengpässe geraten sind. Der HCS Zuschuss ist nicht rückzahlbar.

Die Zuschüsse werden zur Überwindung eines existenzbedrohlichen Liquiditätsengpass gewährt, welcher durch die
Corona-Krise nach dem 11. März 2020 entstanden ist, weil

  • mehr als die Hälfte der Aufträge aus der Zeit vor dem 11. März durch die Krise weggefallen sind und/oder
  • ein Umsatz- bzw. Honorarrückgang im laufenden und/oder zurückliegenden Monat von mindestens 50 Prozent
    verglichen mit dem Umsatz der gleichen Monate im Vorjahr (bei Neugründungen im Vergleich zu den Vormonat)
    vorliegt und/oder
  • die Umsatzerzielungsmöglichkeiten durch die Corona-Allgemeinverfügungen massiv eingeschränkt wurden.

Die Förderung dient zur Deckung des aufgetretenen Liquiditätsengpass für drei aufeinander folgende Monate. Sie wird
dabei auf Basis des fortlaufenden betrieblichen Sach- und Finanzaufwands des Antragsstellers, insbesondere für
gewerbliche Mieten, Pachten und Leasingaufwendungen berechnet.

Die maximale Höhe der Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Mitarbeiter in Vollzeitäquivalenten (VZÄ). Die
konkrete Höhe der Finanzhilfe bemisst sich nach dem Betrag des durch die Corona-Krise verursachten
Liquiditätsengpasses in einem Zeitraum von drei Monaten*.

Maximale Förderbeträge

Bund

Land

Summe

Solo-Selbstständige

9.000

2.500*

11.500

mehr als 1 bis 5 Mitarbeiter

9.000

5.000

14.000

mehr als 5 bis 10 Mitarbeiter

15.000

5.000

20.000

mehr als 10 bis 50 Mitarbeiter

0

25.000

25.000

mehr als 50 bis 250 Mitarbeiter

0

30.000

30.000

*Solo-Selbstständige erhalten neben der Förderung zur Deckung des Liquiditätsengpass aus Mitteln des Bundes eine zusätzliche pauschale Förderung in Höhe von 2.500 € zur Kompensation von Umsatz- und Honorarausfällen aus Landesmitteln.

Zur Förderrichtlinie:  https://www.ifbhh.de/api/services/attachments/F%C3%B6rderrichtlinie_Hamburger_Corona_Soforthilfe_(HCS).pdf?id=bc6/d0b/dd9e59ad31.pdf

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen und Unternehmen der Landwirtschaft mit bis zu 250
Beschäftigten (Vollzeitäquivalent), Solo-Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe sowie Künstler und
Kulturschaffende, die im Haupterwerb

  • wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen tätig sind, oder als Freiberufler oder Selbständige
    tätig sind,
  • ihre Tätigkeit von einem Unternehmenssitz oder einer bestehenden Betriebsstätte in Hamburg aus ausführen,
  • bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sind und
  • ihre Waren oder Dienstleistungen bereits vor dem 1. Februar 2020 am Markt angeboten haben (Im Folgenden:
    „Antragsberechtigter“).

Die Soforthilfe gilt für Antragsteller, die zum Stichtag 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten waren
gemäß Art.2 Nr.18 AGVO, aber danach in Folge der Corona-Krise Schwierigkeiten geraten sind.

Gemeinnützige oder Non-Profit-Organisationen sind ebenfalls antragsberechtigt. Öffentliche Unternehmen sind nicht
antragsberechtigt.

Weitere Informationen für die Antragstellung die benötigt werden, finden Sie hier: https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/hcs

Wo kann ich kann ich den Antrag stellen?

Bitte beachten Sie: Das Antragsverfahren läuft voll elektronisch. Eine Entgegennahme von Anträgen auf dem Post- oder
Mailweg bzw. persönlich ist nicht möglich.

Online Antrag: http://www.ifbhh-hcs.de/

FAQ für die Antragstellung: https://www.ifbhh.de/api/services/attachments/FAQ_Hilfestellungen_zum_Ausf%C3%BCllen_des_Antrags.pdf?id=504/822/7d937f20a4.pdf

Hotline und Kontakt

E-Mail: Callcenteranfragen@ifbhh.de
Tel.: 040 42828 1500

Quelle: https://www.ifbhh.de/magazin/news/coronavirus-hilfen-fuer-unternehmen

 

Unterstützungsmaßnahmen durch die Krankenkassen

Stundung der Sozialbeiträge

Wie geholfen wird:

Eine Stundung kann erfolgen, wenn Euer Unternehmen aufgrund der Coronakrise in Schwierigkeiten gerät. Um dem Unternehmen finanziell wieder ein wenig Luft zu verschaffen, besteht die Möglichkeit, die Sozialversicherungsbeiträge stunden zu lassen. Die Stundung muss beantragt werden.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

In dem Antrag müssen die Voraussetzungen belegt werden.

Die Entscheidung über den Stundungsantrag liegt bei der Krankenkasse als zuständige Einzugsstelle nach pflichtgemäßem Ermessen.

Wichtig: Nur möglich bei situativer Überschuldung

Wo kann ich kann ich den Antrag stellen?

Bitte wendet Euch direkt an Eure jeweils zuständige Krankenkasse.

Quelle: https://www.pwc.de/de/startups/finanzielle-unterstuetzung-von-startups-und-kmu-in-der-covid-19-krisenlage.pdf

 

Unterstützungsmaßnahmen durch das Finanzamt

Steuerliche Hilfe durch Stundung, Herabsetzung, Erlass oder Verzicht

Wie geholfen wird:

Unternehmen, die wegen der Coronakrise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, können zur Entlastung verschiedene steuerliche Hilfsangebote der Finanzämter nutzen. Darauf weist die Hamburger Finanzbehörde hin. Steuerliche Maßnahmen, die zur Entlastung beitragen, können laut Finanzbehörde sein:

  • Herabsetzung oder Aussetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer auf Antrag
  • Stundung fälliger Steuerzahlungen
  • Erlass von Säumniszuschlägen
  • Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen.

Wo kann ich kann ich den Antrag stellen?

Unternehmen sollten frühzeitig Kontakt mit ihrem zuständigen Finanzamt aufnehmen.

Quelle: https://www.pwc.de/de/startups/finanzielle-unterstuetzung-von-startups-und-kmu-in-der-covid-19-krisenlage.pdfhttps://www.ifbhh.de/magazin/news/coronavirus-hilfen-fuer-unternehmen

 

Unterstützungsmaßnahmen durch die Bundesagentur für Arbeit

Kurzarbeitergeld

Wie geholfen wird:

Betriebe können Kurzarbeitergeld zukünftig bereits dann nutzen, wenn nur 10 % der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind. Auch Leiharbeiter werden vom Kurzarbeitergeld profitieren.

Die Bundesagentur für Arbeit soll künftig 60 % des ausgefallenen Nettolohns übernehmen, wenn ein Unternehmen Mitarbeiter in Kurzarbeit schickt. Zudem sollen Arbeitgeber anders als bisher die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden voll erstattet bekommen.

Laufzeit:
Regel-Bezugsdauer max.12 Monate (Unterbrechung bis zu 3 Monate bei Wiederaufnahme des Geschäfts möglich)

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

  • Vorübergehender erheblicher Arbeitsausfall und Entgeltverluste von mind. 10 % für mind. 10 % der MA
  • Unabwendbares Ereignis und unvermeidbarer Arbeitsausfall
  • Kurzarbeitsklausel in den Arbeitsverträgen – wenn nicht vorhanden, ist Vertragsergänzung oder entsprechende Ergänzungsvereinbarung möglich
  • Einverständniserklärung Betriebsrat / aller von KUG betroffenen Mitarbeiter

Wo kann ich kann ich den Antrag stellen?

Beantragung über Portal der Bundesagentur für Arbeit https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-uebersicht-kurzarbeitergeldformen

  • Antragstellung an zuständige Agentur für Arbeit

KUG kann bereits rückwirkend ab 01.03.2020 beantragt werden

Hotline und Kontakt

Unternehmerhotline der Bundesagentur
Tel.: 0800 45555 20

Quelle: https://www.exist.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Coronavirus-Hilfen-fuer-junge-Unternehmen.html,
https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung
 

 

Unterstützung durch Kreditprogramme

Hamburg-Kredit Liquidität (HKL)

Wie geholfen wird:

Direkt von der IFB Hamburg vergebene Rettungsdarlehen für Betriebsmittel bis 250.000 € für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Hamburg, die durch die Coronakrise in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Die Maßnahme befindet sich in der Ausarbeitung.

Wo kann ich kann ich den Antrag stellen?

Die Maßnahme befindet sich in der Ausarbeitung.

Hotline und Kontakt

E-Mail: foerderlotsen@ifbhh.de
Tel.: 040 24846 533

Quelle: https://www.ifbhh.de/magazin/news/coronavirus-hilfen-fuer-unternehmen

 

KfW-Programme

Wie geholfen wird:

Die KfW vergibt Kredite mit Sonderkonditionen an Unternehmen, Selbstständige oder Freiberufler*innen, die durch die Coronakrise in finanzielle Schieflage geraten sind, sofern das Unternehmen bis zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten geraten war.

Folgende Programme haben Corona-Sonderkonditionen:

  • ERP-Gründerkredit
  • KfW-Unternehmerkredit
  • KfW Kredit für Wachstum

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Die Voraussetzungen alle Programme findet Ihr hier:
https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Wo kann ich kann ich den Antrag stellen?

Bei der Bank oder Sparkasse kann ein Kredit für Investitionen und Betriebsmittel beantragen werden.

Hotline und Kontakt

Tel.: 0800 539 9000
Montag bis Freitag
08:00 bis 18:00 Uhr

Quelle: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.htmlhttps://www.pwc.de/de/startups/finanzielle-unterstuetzung-von-startups-und-kmu-in-der-covid-19-krisenlage.pdf

 

Bürgschaften

BürgschaftsGemeinschaft-Hamburg

Wie geholfen wird:

Zur wirtschaftlichen Bewältigung der Coronakrise wurden vom Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium mit den Bundesländern abgestimmte Maßnahmen vorgestellt, die unter anderem auch die Erweiterung der Rahmenbedingungen für die Vergabe von Ausfallbürgschaften beinhalten. Die BG ist dabei, diese in Abstimmung mit der FHH umzusetzen.
Kreditfinanzierungen bis 2,5 Mio. € über Ihre Hausbank können auch durch die erweiterten Bürgschaftsmöglichkeiten der Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg (BG) ermöglicht werden. Bitte beachten Sie dabei, dass die Hilfen der BG ausschließlich Kreditfinanzierungen sind, sodass immer die Mitwirkung Ihrer Hausbank oder eines anderen Kreditinstituts erforderlich ist.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Ihr Unternehmen und Ihr Geschäftsmodell sollte bereits vor Ausbruch der Coronakrise wirtschaftlich tragfähig gewesen sein. Dies müsste in jedem Fall durch eine Bilanz oder BWA zum Kalenderjahresende 2019, die geordnete wirtschaftliche Verhältnisse ausweisen, belegt werden können. Zusätzlich sollten Ihre Bankverbindungen ggf. bestätigen können, dass vor Ausbruch der Coronakrise keine Zins- und Tilgungsrückstände vorhanden waren.

Wo kann ich kann ich den Antrag stellen?

Sprecht mit Eurer Hausbank, sobald Eurem Unternehmen eine wirtschaftliche Schieflage droht.

Hotline und Kontakt

Tel.: 040 611700 100

Quelle: https://www.bg-hamburg.de/aktuell/corona-virus-infos-fuer-unternehmen/https://www.pwc.de/de/startups/finanzielle-unterstuetzung-von-startups-und-kmu-in-der-covid-19-krisenlage.pdf

 

Landesbürgschaften

Wie geholfen wird:

Die Freie und Hansestadt Hamburg übernimmt zur Förderung der Wirtschaft Landesbürgschaften für Kredite an Unternehmen aller Branchen, sofern Bürgschaften der BG Hamburg grundsätzlich nicht in Frage kommen.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/landesbuergschaften-der-fhh

 

Netzwerk

Firmenhilfe

Wie geholfen wird:

Die Firmenhilfe ist die von der Freien und Hansestadt Hamburg geförderte Hotline zur Unterstützung von Selbstständigen (Freiberufler, Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen mit bis zu fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern) in Hamburg.

Die Firmenhilfe berät insbesondere in Notsituationen unkompliziert und kostenlos über einen Telefonservice sowie durch webbasierte Angebote.

Hotline und Kontakt

https://firmenhilfe.org/